Klimaresilienz in Europa

Entwicklung von Tools für die Klimaanpassung europäischer Städte

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Für das deutsche Umweltbundesamt haben wir zwischen 2019 und 2022 zusammen mit adelphi, dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, ICLEI Europe, und Drift for Transition aktuelle Fragestellungen und Lösungsansätze zu klimaresilienten Infrastrukturen untersucht. Wir haben dazu wissenschaftliche und politische Akteure aus ganz Europa in einem Netzwerk zusammengebracht, um den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis zu verbessern. Der Fokus des Vorhabens lag auf Fragestellungen und Lösungsansätzen, die die Verknüpfung von technischen, sektoralen als auch grenzüberschreitenden Infrastruktursystemen in den Vordergrund der europäischen Forschung rücken.

Fraunhofer IAIS hat im Rahmen des Projekts versucht, eine neue Arbeitsgruppe zum Thema »Klimaresiliente Infrastrukturen« am European Reference Network for Critical Infrastructure Protection (ERNCIP)* zu etablieren. Ziel der Arbeitsgruppe war, eine bessere Interoperabilität von Methoden und Werkzeugen zur Erhöhung der Klimaresilienz von Kritischen Infrastrukturen sicherzustellen. Dazu wurden gemeinsam mit Vertretern von Industrie, Politik und Forschung die folgenden Fragestellungen untersucht:

  1. Wie kann die Interoperabilität bestehender und neuer Werkzeuge und Methoden sowie die Vergleichbarkeit von Analyseergebnissen sichergestellt werden, insbesondere über verschiedene Sektoren Kritischer Infrastrukturen und über Ländergrenzen hinweg?
  2. Welche Forschungsergebnisse wurden bereits erfolgreich in die praktische Anwendung überführt? Von wem und mit welchem Erfahrungsstand? Wie wurden sie transferiert?
  3. Wie können sektor- und länderübergreifende Effekte von Klimawandelgefahren und resilienzsteigernden Maßnahmen identifiziert und quantifiziert werden?
 

Kontakt

Dr. Daniel Lückerath

Geschäftsfeldleiter
Nachhaltigkeit und Resilienz