Referenzprojekte

Zivile Gefahrenabwehr: Robotik-Technologie für Rettungskräfte

Ob Feuer, Hochwasser oder Gefahrstoffe: Als Rettungskraft ist man regelmäßig großen Risiken ausgesetzt. Mit dem Einsatz moderner Robotertechnologie sollen diese gemindert werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert in den nächsten vier Jahren die Einrichtung eines neuen Kompetenzzentrums für Robotersysteme in menschenfeindlichen Umgebungen. Einsatzkräfte und Robotersysteme sollen zukünftig so zusammenarbeiten, dass Einsätze effizienter und vor allem sicherer ablaufen können. Der Verbund wird von Anwendern, Industrie, Hochschulen und Forschungseinrichtungen getragen und durch das Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie der Feuerwehr Dortmund koordiniert. Das Fraunhofer IAIS ist zuständig für die Konzeption und Entwicklung von Methoden und Softwarewerkzeugen für die Anwenderinnen und Anwender.

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Echtzeit-Lagebild für effizientes Migrationsmanagement zur Gewährleistung humanitärer Sicherheit mit HUMAN+

HUMAN+ soll mit Hilfe intelligenter Analyse von sozialen Medien und Bilddaten zur Gewährleistung von humanitärer Sicherheit und einer besseren Vorbereitung auf Migrationsbewegungen beitragen. Dabei sollen rechtliche, ethische und soziologische Rahmenbedingungen gleichermaßen umfassend berücksichtigt werden.

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FORESEE - Intelligentes Frühwarnsystem für ein widerstandsfähigeres Verkehrssystem in Europa

© the City Garden intersection in Shanghai, @kejsirajbek

Das Horizont 2020-EU-Project FORESEE (Future proofing strategies FOr RESilient transport networks against Extreme Events) hat die Erhöhung der Resilienz von Verkehrsinfrastrukturen in Europa gegenüber von Menschen verursachten oder klimawandelresultierenden Gefährdungen zum Ziel. Dazu wird ein spezieller Werkzeugkasten für das Management und die Betreiber dieser Verkehrsinfrastrukturen entwickelt, der negative Auswirkungen von Störungen und die Dauer von Betriebsunterbrechungen minimieren soll.

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RESIN - Klimaresiliente Städte und Infrastrukturen

Extremwetterereignisse wie Starkregen, Dürreperioden und Hochtemperaturen wurden in den letzten Jahren häufiger. Die Gesellschaften müssen sich darauf einrichten, dass dieser Trend anhält, und sich daran anpassen. In der Europäischen Union leben mehr als 72% der Bevölkerung in Städten, daher sind Städte und ihre Infrastrukturen ein Schwerpunkt für Anpassungsmaßnahmen. Das Projekt RESIN hat Methoden und Werkzeuge entwickelt, um Städte in verschiedenen Phasen des Anpassungsprozesses zu unterstützen. Erste Informationen zu Klimarisiken liefert die European Climate Risk Typology. Eine genauere Analyse des klimabedingten Risikos liefert die Methode IVAVIA, die sowohl für qualitative als auch quantitative Risikoanalysen verwendet werden kann. Die Adaptation Options Library listet Anpassungsmaßnahmen, die aus mehr als 1.200 Publikationen zusammengetragen wurden. Die Maßnahmen sind gegliedert nach Art der Wetter- und Klimabedrohung und wurden nach ihrer Effektivität bewertet. Der RESIN e-Guide liefert weitergehende Informationen über existierende Werkzeuge und Methoden und über einen Online-Lernbereich. Alle Methoden und Werkzeuge von RESIN wurden zusammen mit Anwendern aus vier europäischen Städten entwickelt, erprobt und eingesetzt.

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ARCH - Erhöhung der Resilienz historischer Gebiete und Kulturgüter gegen Folgen des Klimawandels

Historische Gebiete und Kulturgüter sind zunehmend von Naturkatastrophen und klimawandelbedingten Gefahren, wie Überschwemmungen, Erdrutschen, Feuer und Erdbeben, betroffen. Gleichzeitig stellen Kulturgüter und historische Gebiete besondere Anforderungen an den Katastrophenschutz und die Klimawandelanpassung, damit ihr einzigartiger gesellschaftlicher und kultureller Wert und ihre damit einhergehende besondere Rolle für den sozialen Zusammenhalt und eine nachhaltige Entwicklung erhalten bleibt.

Im von Fraunhofer IAIS koordinierten Horizont 2020 Projekt ARCH (Advancing Resilience of historic areas against Climate-related and other Hazards) erforschen deswegen 15 Partner aus ganz Europa Methoden und Werkzeuge zur Abschätzung und Erhöhung der Resilienz von historischen Gebieten und Kulturgütern gegenüber Naturkatastrophen und klimawandelbedingten Gefahren. Die entwickelten Lösungen sollen lokale und (inter)nationale Akteure neue und bessere Informationen über den Zustand von historischen Gebieten und Kulturgütern sowie die Auswirkungen von Naturkatastrophen zur Verfügung stellen und sie bei der kooperativen Planung von Maßnahmen für den Katastrophenschutz unterstützen.

Alle Methoden und Werkzeuge von ARCH werden zusammen mit Akteuren aus den vier europäischen Städten Bratislava (Slowakei), Camerino (Italien), Hamburg (Deutschland) und València (Spanien) entwickelt, erprobt und eingesetzt.

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ENTRAP – Enhanced Neutralization of explosive Threats Reaching Across the Plot

Im von der EU geförderten ENTRAP-Projekt wird die Effektivität von Werkzeugen und Methoden für die Abwehr von Sprengstoffanschlägen untersucht, die im Rahmen vorheriger Forschungsprojekte auf europäischer Ebene entwickelt wurden. Ziel von ENTRAP ist es die Fähigkeiten der entwickelten Werkzeuge zu bewerten, Fähigkeitslücken aufzudecken und Schwerpunkte zukünftige Forschungsprogramme zu definieren.

Die für die Analyse relevante Werkzeuge und Methoden sind entwickelt worden um Anschlägen vorzubeugen, Sprengstoffe zu detektieren, die Effekte einer Explosion abzuschwächen oder auf eine Anschlagsgefahr zu reagieren.

 

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DFS – Data Farming Services

Im Rahmen der NATO Modelling and Simulation Group 155 wird in einem multinationalen Team eine Servicelandschaft entwickelt, um der NATO die Fähigkeit zu geben in einer verteilten Client-Server-Anwendung Data Farming Experimente erstellen, durchführen und analysieren zu können.

Kernelemente der Servicelandschaft sind die Web-Applikation und eine Menge von Mirco-Services zur Datenhaltung, Experimenterstellung, Berechnung der tausenden von Simulationen auf einem High-Performance-Computing-Cluster und der visuellen und statistischen Analyse der Simulationsdaten.