Absatzplanung bei Zeitungen für Axel Springer

Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS

Nachbarschaftsbeziehungen zwischen BILD-Händlern

Beziehungen zwischen Zeitungshändlern

Der Prozess des Einzelhandels-Zeitungsverkaufs im Pressewesen ist ein komplexer Ablauf verschiedenster Komponenten wie Redaktion, Druck, Nachfrageschätzung, Disposition zum Handelspartner oder Disposition zum Einzelhändler. Zuletzt ist demnach die Frage zu beantworten, wieviel Ware jeder Einzelhändler in Deutschland bekommt und wie hoch sein jeweiliger Warenzuschlag sein muss um eine potentielle Verkaufsschwankung nach oben auszugleichen (Ausverkauf).

Erklärungsansätze durch Data Mining

Während im Bereich der statistischen Prognosemodelle, der Logistik, der Ereignis-Wirkungs-Abschätzung schon gute Ergebnisse und Methoden in den Verlagen vorliegen, stellt die Frage der Käuferbewegung und damit der Interaktion der Einzelhändler untereinander nach wie vor eines der zentralen Probleme der Bezugsregulierung dar. Erkenntnisse zu dieser Fragestellung liegen lediglich von Seiten der klassischen Marktforschung als Mittelwert der wahrscheinlichen Wanderbewegung im Ausverkaufsfall vor (Ein erheblicher Anteil der Befragten kauften bei einem anderen Händler).

Ziel ist deshalb die Generierung von Erklärungsansätzen für allgemeine Einzelhändler-Käufer-Umfeldbeziehungen mittels automatisierter Auswertemethoden des Räumlichen Data Mining.